3.7. TELEPOLIS: Netzkosten verdoppeln Preis für grünen Wasserstoff

Auf TELEPOLIS.de ist folgender Artikel erschienen: "Fraunhofer: Netzkosten verdoppeln Preis für grünen Wasserstoff". Ich bin gespannt, was der Wasserstoff an der Tankstelle in Waiblingen kosten wird?!

Nachrichten zur Wasserstoffstrategie der Bundesregierung erscheinen nur noch selten. Das liegt wohl daran, dass damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Ursprünglich sollte der Wasserstoff an der Tankstelle in Waiblingen ja aus PV-Strom von der Mülldeponie erzeugt werden. Dann würden die Netzkosten nicht so stark zu Buche schlagen. Auf den tatsächlichen Preis an der Tanksäule bin ich jetzt gespannt.

Das Fraunhofer-Exzellenzcluster CINES hat in einer aktuellen Studie erstmals systematisch berechnet, was grüner Wasserstoff verschiedene Abnehmer tatsächlich kosten wird – inklusive Transport über das geplante Kernnetz und Speicherung.

Das Ergebnis ist für Kraftwerksbetreiber nicht gerade positiv: Wer Strom ins öffentliche Netz einspeisen möchte, muss mit 8,77 bis 15,16 Euro pro Kilogramm Wasserstoff rechnen. Das entspricht 265 bis 460 Euro je Megawattstunde. Rund die Hälfte davon entfällt auf Infrastruktur.

In der Industrie wird die Wasserstoffnutzung dagegen mit 4,41 bis 8,43 Euro pro Kilogramm deutlich günstiger.

Diese Zahlen gelten für die Stromerzeugung aus Wasserstoff bei "Dunkelflaute", nicht für eine Wasserstofftankstelle! 

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