25.7. Rückbau von Fundamente von Windkraftanlagen

Im Internet ist mir eine Behauptung von Windkraftgegnern über den Weg gelaufen, die ich so nicht glauben konnte: Fundamente von Windkraftanlagen bleiben im Boden. Deshalb schaute ich nach, was die Fakten sind. Bei Recht energisch fand ich die ausführlichste Antwort.

Die Einleitung des Artikels sagt eigentlich schon alles:

Windkraftanlagen benötigen aufgrund ihrer Höhe recht massive und tiefreichende Fundamente. Beim Rückbau von Windkraftanlagen stellt sich daher regelmäßig die Frage, was mit diesen gewaltigen Betonfundamenten geschieht, auf denen die Türme Jahrzehnte lang gestanden haben. Bleiben sie im Boden oder werden sie vollständig entfernt? Die Antwort ist: Es kommt darauf an – sowohl auf den Fundamenttyp als auch auf rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Besonders bei Flachgründungen, wie sie bei vielen Anlagen verwendet werden, ist ein vollständiger Rückbau vergleichsweise gut umsetzbar. Eine Flachgründung bedeutet eine Bauweise, bei der das Fundament der Anlage  nahe an der Erdoberfläche liegt, also nicht tief in den Boden hineinragt. Die Lasten der Windkraftanlage werden dabei flächig verteilt – meist über eine runde Fundamentplatte aus Stahlbeton. Die Gründungstiefe beträgt hier in der Regel nur 1,5 bis 3 Meter. Flachgründungen sind möglich, wenn der Boden tragfähig genug ist, also z. B. aus festem Lehm, Fels oder verdichtetem Sand besteht.

In der Regel handelt es beim Fundament der WEAs um Flachgründungen, die vollständig entfernt werden muss. Die Finanzierung des Rückbaus muss schon bei Baugenehmigung hinterlegt werden!

Mehr zu den Fundamenten bei Windkraftanlagen ist auch beim Bundesverband für Windenergie zu lesen.

Der BUND äußert sich auch zu dem Rückbau von Fundamenten von WEAs.

Für die Ausgewogenheit hier noch der Link zu einer Seite von Windkraftgegnern, auf der einigermaßen sachlich zum Rückbau der Fundamente informiert wird: "Kein vollständiger Rückbau?". Man beachte den Autor des Beitrags "Admin". Derselbe Autor "admin" ist auch auf den Seiten der BI Ochsenhau in Althütte zu finden!

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