
21.5. BKZ: "Althütte plant einen Container für Flüchtlinge"
Aus dem Artikel:
In seiner jüngsten Sitzung diskutierte der Rat über mögliche Standorte für einen solchen Container. Das Thema bewegt viele Althütter, genauso wie die geplanten Windkraftanlagen im Ochsenhau, die an diesem Abend ebenfalls auf der Tagesordnung standen (Bericht folgt). Aus dem Grund hatte man die Sitzung in die Festhalle verlegt, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Und weiter unten heißt es dann:
Am Ende blieben zwei geeignete Grundstücke übrig, eines davon am Hölderlinweg. In einem Gespräch mit dem Bürgermeister hatten einige der Anwohner bereits vorab deutlich gemacht, dass sie einen Flüchtlingscontainer in ihrer Nachbarschaft ablehnen. FWV-Gemeinderat Rudi Beck gab außerdem zu bedenken: „Diese Plätze sind unser Kapital, wir sollten sie nicht blockieren. In nächster Zeit werden wir das eine oder andere Grundstück verkaufen müssen, wir brauchen das Geld in der Gemeinde.“ Tatsächlich war aus der Anwohnerschaft des Hölderlinwegs das Angebot gekommen, der Gemeinde den Platz abzukaufen, um so eine Aufstellung eines Containers zu verhindern. Reinhold Sczuka ließ sich darauf aber nicht ein.
Der Hölderlinweg ist nur eine kleine Nebenstraße mit acht Einfamilienhäusern. Gerne wüsste ich, wer von den Bewohnern die guten Verbindungen zur Firma Klaeger hat und diesen Tausch einfädeln konnte? Sogar mit einem Flugblatt wurde Stimmung für den Standort bei der Firma Klaeger gemacht. Der Standort ist für die Unterstützung und Integration von Geflüchteten sehr ungünstig, weil weit abseits jeder Infrastruktur im Industriegebiet am Rande des Dorfes liegt.
Hier der Artikel aus der BKZ.
Der ganze Vorgang in unserer Gemeinde entspricht dem, was an vielen Orten in Deutschland zu beobachten ist. In der TAZ war die Tage folgendes zu lesen:
Die Bürger*innen des AfD-regierten Altenbergs sind in der jüngeren Vergangenheit vor allem durch ihr Engagement gegen Unterkünfte für Geflüchtete aufgefallen. Jetzt erhitzen auch Windräder die Gemüter. Für Dienstagabend wurde eigens deshalb eine Versammlung der knapp 7.500 Einwohner:innen einberufen.
Quelle: "Feinde der Energiewende".




