18.7. Zwei positive und ein negativer Leserbrief

Am Samstag gab es gleich drei Leserbriefe zu den geplanten Windparks zu lesen, zwei positive und ein negativer. Über die positiven Briefe von zwei mir unbekannten Menschen freue ich mich. Der negative Brief stammt von einem bekannten Antiwindkraft-Aktivisten aus der Region.

Aus den positiven Leserbriefen konnte ich sogar noch etwas über mir bisher unbekannte Fakten lernen. Der negative Text ist dem Autor wohl ganz und gar aus dem Ruder gelaufen. Darin sind zahlreichen Fragen an Windkraft-Befürworter aufgeführt, die schon als Frage keinen Sinn ergeben.

Die beiden positiven Leserbriefe stellen fehlerhafte Angaben aus einem Leserbrief des Antiwindkraft-Aktivisten Peter Spathelf richtig:

  
"Beim RCP8.5-Szenario bezieht sich das „Weiter-so-wie-bisher“ (bzw. engl. business as usual) auf die Modellannahmen, dass einerseits die Klimapolitik von etwa 2010 unverändert fortgesetzt wird und andererseits, dass die Förderung der immer knapper werdenden fossilen Energieträger noch lange Zeit weiter wirtschaftlich attraktiv bleibt, trotz wachsendem Förderaufwand. Inwiefern das RCP8.5-Szenario bei fehlenden Klimaschutzmaßnahmen wie beschrieben eintreffen würde, ist bisher noch unklar.

RCP bei Wikipedia erklärt:

Manche Wissenschaftler vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit für einen RCP8.5-Pfad zukünftig immer weiter abnimmt und fordern daher, dieses in der öffentlicheKommunikation eher als ein Worst-Case-Szenario anstatt als Business-as-usual zu kennzeichnen."

Und so beschreibt das Umweltbundesamt die Diskussion um RCP 8.5:

"Das Klimaszenario SSP5-8.5 des Weltklimarats (IPCC) wird nach aktuellem Stand nicht Realität werden. Diese Erkenntnis wird derzeit zum Anlass genommen zu behaupten, die Wissenschaft habe beim Klimawandel unnötig Alarmismus betrieben und es wäre kein Klimaschutz nötig. Das ist falsch. Das Hochemissionsszenario ist gerade wegen des bereits erfolgten Klimaschutzes zum Glück nicht mehr realistisch."

 


 

Folgender negativer Leserbrief spricht eigentlich für sich selbst. Schon die Überschrift entspricht nicht den Fakten:

Am 16.6. veröffentlichte ich schon einmal einen Leserbrief von Herrn Schröer. Darin sprach er dasselbe Thema an: "Windräder zerstören zunächst einmal Wald".

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