
26.7. Bürgerennergie für Althütte
Eine Bürgerenergie-Genossenschaft könnte das Stromnetz in eigener Regie übernehmen und selber die Durchleitungskosten bestimmen, die dann deutlich niedriger würden. In der nächsten Stufe könnte regenerativer Strom mit Photovoltaik- und/oder Windkraft-Anlagen erzeugt und an Bürger und Betriebe geliefert werden. Ein dritter Schritt wäre ein großer Batteriespeicher. Damit könnte während einer Netzstörung unser Dorf weiter mit Strom versorgt werden. Das alles führt am Ende zu deutlich geringeren Kosten und höherer Resilienz für Energie.
Der von einem Investor geplante Windpark im Ochsenhau hat eine geringe Aussicht auf Realisierung. Ab 15 MWp Leistung muss der Investor an einer Ausschreibung der Bundesregierung teilnehmen. Unsere Wirtschaftsministerin Reiche sorgt aber gerade dafür, dass möglichst wenige Windkraft-Anlagen noch ans Netz angeschlossen werden können.
Anders sieht es bei einer Energiegenossenschaft aus. Bleibt die Leistung der WEAs unter 15 MWp kann ohne Teilnahme an der Ausschreibung Strom ins Netz eingespeist werden.
Immerhin realisiert die Gemeinde inzwischen ein zweites Nahwärmenetz. Leider immer noch mit einem Heizwerk mit Holzverbrennung. Dank der Erderwärmung und Übernutzung der Holzbestände sind unsere Forste von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle geworden. Deshalb empfiehlt es sich, auch die Heizwerke mit großen Wärmepumpen und thermischen Solaranlagen zu betreiben. Mit dem günstigen Strom aus eigener regenerativer Erzeugung wäre es das eine Win-win-Situation für die Bürger.
Für eine solche Energiegenossenschaft müssten einige Bürger das gleiche Engagement einbringen wie heute gegen die Windkraft im Ochsenhau.
Quellen zu obigen Annahmen füge ich später hinzu.




