
17.10. Das Wasserstoff Drama im Rems-Murr-Kreis geht weiter
Die Zukunftswerkstätten der Gewerblichen Schule in Backnang sind das einzige halbwegs sinnvolle Projekt der vom Kreistag 2020 beschlossenen Wasserstoff-Strategie. Schon 2020 schrieb ich nach dem Beschluss im Kreistag:
Fazit zu dem Grundsatzbeschluss des Kreistags
Von den in der Sitzungsvorlage vorgeschlagenen Projekten trägt nur die Lernwerkstatt Zukunftstechnologie wirklich zum Klimaschutz bei. Die anderen Projekte wie die regenerative Wasserstoff-Erzeugungsanlage, die Wasserstofftankstelle, die Anschaffung von Wasserstoffbussen und der Einsatz von Wasserstoffzügen auf der Wieslaufbahn verschlechtern die Klimabilanz im Kreis und sind deshalb abzulehnen. Die Hamburger Hochbahn zum Beispiel hat ihre vier Wasserstoffbusse wieder abgeschafft und setzt jetzt auf Batteriebetrieb bei ihren Bussen.
BKZ Infobox zum Artikel:
Zukunftstechnologie Wasserstoff an der Gewerblichen Schule Backnang
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"Wasserstoffzüge für die Wieslaufbahn (vorerst auf Eis gelegt)"? Das Projekt ist nicht "vorerst auf Eis gelegt", sondern hat sich als nicht wirtschaftlich erwiesen und ist deshalb begraben worden. Zu dem Experiment mit den Wasserstoffbussen hat sich nur eine Firma bereit erklärt, eine zweite Firma lehnte wegen zu hoher finanziellen Risiken ab. Da bei jeder Umwandlung von Strom zu Wasserstoff zu Strom Umwandlungsverluste entstehen, ist diese Technik nicht wirtschaftlich und der direkten Verwendung von Strom haushoch unterlegen. Doch die Landkreis-Verwaltung ist nicht bereit oder in der Lage, einen klompetten Ausstieg aus den Wasserstoffprojekten im Kreis auf den Weg zu bringen.
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