10.1. Starke Erschöpfung nach Müsli

Am Donnerstag spürte ich wieder eine starke Erschöpfung nach dem Essen meines Müslis. Deshalb machte ich mich auf die Suche nach der Ursache und einer Lösung dafür.

Mein erster Gedanke war, dass der Magen alle Energie benötigt, um Getreideflocken und Samenkörner aufzulösen. Deshalb pürierte ich meine Müslimischung am Freitag. Die starke Erschöpfung blieb zwar aus, aber der zähe Müslibrei bot kein positives Erlebnis beim Verzehren. Aus diesem einmaligen Ereignis kann ich auch noch keine Rückschlüsse auf den Erfolg oder Misserfolg des Pürierens schließen.

Heute weichte ich nur die Hafer- und Dinkelflocken kurz vor dem Pürieren ein. Anschließend mischte ich den Brei mit den übrigen Zutaten, um ein besseres Genusserlebnis zu erhalten. Auch heute blieb zwar die starke Erschöpfung aus. Doch der Brei verhinderte wieder das gewohnte positive Erlebnis beim Essen. Ein weiterer Nachteil ist, dass ich Pürierstab und Gefäß gleich nach dem Frühstück reinigen muss, um das Antrocknen des Breis und damit deren viel aufwendigere Reinigung zu verhindern.

Elke weicht ihr Müsli schon lange am Abend vorher ein. Bisher wusste ich aber nicht, warum? Deshalb schaute ich heute, welche Informationen ich dazu im Internet finden konnte. Bei UTOPIA.de wurde ich dann fündig: Haferflocken einweichen: So isst du sie richtig.

Am einfachsten umgehst du den Effekt der Phytinsäure, in dem du Haferflocken einweichst. Das geht ohne großen Aufwand und laut Öko-Test reichen nur 30 Minuten Einweichzeit aus, damit der Phytinsäuregehalt sinkt. Generell ist bei phytinsäurehaltigem Getreide das Einweichen in der Hinsicht eins sehr effektives Mittel. Ob du die Haferflocken in Wasser oder Pflanzenmilch einweichst, ist egal – in beidem quellen sie gut auf. Durch Einweichen werden die Haferflocken übrigens auch noch bekömmlicher. 

Am Montag starte ich deshalb den nächsten Versuch und weiche meine Getreideflocken vor dem Verzehr für mindestens 30 Minuten ein.

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