7.11. Drei positive Leserbriefe in der BKZ

Heute veröffentlicht die Backnanger Kreiszeitung drei Leserbriefe, die sich positiv zu den geplanten Windparks äußern. Im Gegensatz dazu ist eine unsachliche Kritik an meinem Leserbrief "Althütte vergibt eine große Chance" vom 24.10. auf der Homepage der BI-Ochsenhau zu lesen.

Im ersten Leserbrief macht die Autorin auf die Sperrung des Kanals von Philip Hopf bei Tiktok aufmerksam:

In sogar zwei Artikeln hat es der Redakteur Peter Schwarz nicht für nötig gehalten, zu erwähnen,  dass  der  Kanal  Hopf & Hoss  auf Tiktok schon vor längerer Zeit wegen „gefährlicher Falschinformationen und gefährlicher  Verschwörungstheorien“  entfernt wurde  (Deutschlandfunk  2024).  Eine  Bürgerinitiative,  die  alles  belegen  möchte, macht  sich  mindestens  unglaubwürdig durch  solche  Gäste.  „Finfluencer“  Hopfs „Expertise“  wird  von  richtigen  Fachleuten als  „Kaffeesatzleserei“  abgetan  (Quelle: Deutschlandfunknova, StN).

Der zweite Leserbrief stammt von mir und ist hier zu lesen.

Der dritte Leserbrief auf der Seite trägt den Titel "Klimaschutz endet nicht am eigenen Wald". 

Die Diskussion um die Windkraft in Althütte wirft eine Frage auf, die weit über Althütte hinausgeht: Wollen wir die Energiewende tatsächlich – oder nur dort, wenn überhaupt, wo sie uns selbst nicht betrifft? Die Formel  „Wir  sind  nicht  gegen  Windkraft, sondern nur gegen diesen Standort“ klingt vernünftig.  Doch  sie  kann  auch  als  politisches Schutzschild dienen: Man verhindert ganz  konkret  die  Umsetzung  der  Energiewende,  ohne  sich  offen  gegen  sie  positionieren  zu  müssen.  Die  grundsätzliche  Zustimmung  bleibt  folgenlos,  solange  jeder konkrete  Standort  zum  Problem  erklärt wird. 

Alle drei Leserbriefe können hier vollständig gelesen werden.


Zur Kritik der BI Ochsenhau an meinem Leserbrief "Althütte vergibt eine große Chance":

Ein Leserbrief in der BKZ ist auf 2.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen begrenzt. Deshalb kann in einem Leserbrief nicht so ausführlich Stellung bezogen werden wie in einem Beitrag auf einer Homepage. Die AutorInn "Redaktion Ochsenhau" hat gründliche recherchiert und sehr ausführlich erwidert. Am Beispiel der Gemeinde Feldheim wird sogar aufgezeigt, welche Chancen von unserer Gemeinde bisher nicht ergriffen wurden.

Die Linksammlung unter dem Artikel der BI ist umfangreich und nützlich. Wer sich gründlich informieren will, findet dort tatsächlich zahlreiche Fakten!

Zu "Was Feldheim anders macht":
Natürlich muss eine Energiegenossenschaft gegründet und das Stromnetz in Eigenregie übernommen werden. Diese fehlende Info ist in meinem Leserbrief der Kürze des Textes geschuldet. Dankenswerter Weise bestätigt die "Redaktion Ochsenhau" meine Kritik an der Gemeindeverwaltung. Die Bürger von Feldheim zahlen "... 12 Cent brutto je Kilowattstunde plus 5,95 Euro Grundgebühr im Monat (Stand Februar 2024)". Genau diese Chance nimmt die Gemeinde wegen ihrer grundsätzlichen Gegnerschaft zur Energiewende nicht wahr!

Mein Fazit:
Die AutorInn der BI hat das Thema meines Leserbriefs aus ideologischer Verblendung verfehlt. Natürlich kann die Gemeinde ihren Bürgern günstigen Strom aus eigener Erzeugung anbieten, wie es einige Gemeinden in Deutschland schon vormachen. Mir ist die Zeit zu schade, um noch weitere Kritkpunkte der BI richtig zu stellen. Entweder man steht der Energiewende positiv gegenüber, um unsere Zukunft noch einergermaßen erträglich zu gestalten, oder man wehrt sich aus ideologischen Gründen gegen jede Veränderung. Dann entscheidet die Natur nach den Naturgesetzen über unsere Zukunft. Und die wird noch weniger rosig sein, als wenn wir uns selbst an die Naturgesetze anpassen.

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