
6.9. Radausfahrt zum Heidefest; Soltau und Schneverdingen
Samstag
Am Morgen wurden wir wieder von der Sonne geweckt. Doch bald zogen Wolken auf. Wir fuhren mit dem Auto nach Soltau zum Einkaufen. Zuerst beim Edeka und dann auf dem Markt. Der Markt wird gut beschickt, es gibt zahlreiche Stände. Ich entdeckte noch einen gläsernen Turm, indem man mit dem Aufzug hochfahren kann. Das wollten wir uns näher anschauen. Der Turm gehört zur felto - Filzwelt Soltau. Ein altes Fabrikgebäude war zu einem Museum umgebaut worden. Im Erdgeschoss gab es noch einen Eine-Welt-Laden und ein Kaffee. Im Kaffee genehmigten wir uns einen Kakao und einen Kaffee. Elke kaufte noch im Eine-Welt-Laden ein. Dann fuhren wir mit dem Aufzug hoch zur Aussichtsplattform. Man hat einen weiten Überblick über die Stadt, allerdings auch auf die Wolken.
Nach unserer Rückkehr begann es zu regnen. Dazu kamen wieder heftige Sturmböen auf. Über Mittag regnete und stürmte es dann heftig. Erst am frühen Abend hörte das ungemütliche Wetter auf. Wir wollten in Schneverdingen zu Essen gehen. Doch das griechische Lokal, das wir uns im Internet ausgesucht hatten, machte Ferien. Das zweite griechische Restaurant hatte keinen freien Tisch mehr. So landeten wir bei einem kleinen Italiener, da Romeo. Ein angenehmer Abend.
Sonntag
Wieder weckte uns die Sonne. Wieder zogen bald Wolken auf. Wir machten uns trotzdem auf den längeren Weg zum Hofgut Tütsberg. Sicherheitshalber nahmen wir warme und Regenkleidung mit. Das Navi zeigte und einen Weg abseits der Straßen an, der nur eine Minute länger zu fahren sein sollte. Wir kamen auch zuerst ganz gut voran. Doch kurz vor dem Ziel wurde aus dem gut befahrbaren Heideweg ein sumpfiger Moorweg, der durch schwere Trecker auch noch zerfurcht war. Diesmal konnten wir den Weg im Schritttempo befahren. Vor zwei Jahren landete ich schon einmal auf diesem als Radweg ausgewiesen Weg. Damals musste ich mein Rad oft schieben.
Die letzten Kilometer führten auf einer befestigten Straße zum Hofgut. Es waren viele Autos unterwegs. Wir schauten eine Zeit lang den Schafen zu, hörten uns die Eröffnungsmusik und Reden an, besuchten verschiedene Stände und aßen vor dem Hotel einen Blaubeerkuchen. In der Zeit wurden die Wolken immer bedrohlicher und es kühlte stark ab. Deshalb zogen wir uns warm an. Auf dem Hof werden auch Dülmener Pferde gehalten. Daran knüpfe ich zahlreiche Erinnerungen. Dülmen liegt nahe meiner Heimat Herten. Die Pferde leben dort wild. Einmal im Jahr werden einige aus der Herde gefangen und verkauft. Als Kinder waren wir öfters dort zu einem Ausflug.
Am frühen Nachmittag lichteten sich die Wolken. Wir fuhren auf einem anderen langen Weg durch die Heide zurück zum Wohnwagen. Den Nachmittag sonnten wir uns am Wohnwagen. Zum Abend fuhr ich mit dem Rad die Parkplätze rund um den Heide-Park ab. Auf dem Busparkplatz hatte sich jemand in einem Wohnmobil für die Nacht eingerichtet. Vor dem "Abenteuer Hotel" und auch vor dem Park eigenen Holiday Camp war nichts los.




