30.8. Ausflug nach Wolgast, Therapie für Elke

Am Samstag besuchten wir Wolgast mit einer der zwei Brücken auf die Insel Usedom. Sonntagvormittag hat Elke einen Termin für eine Behandlung ihres Knies.

Sonntagmorgen,

das Wetter lässt zu wünschen übrig. Es gibt zwar warme aber sehr stürmische Windböen, gelegentlich angereichert mit ein paar Regentropfen. Elke hat einen Termin mit einer Physiotherapeutin. Ihr bei einem Sturz vor Wochen verdrehtes Knie macht immer noch Ärger.

Samstag

Um Dienstag weiter reisen zu können, mussten wir wieder volltanken. Da um 12 Uhr die Preise an den Tankstellen erhöht werden, ist es sinnvoll Vormittags zu einer Tankstelle zu fahren. Außerdem stand schon einiges auf dem Einkaufzettel. Gerne wollte Elke auch noch Wolgast sehen. Also packten wir alles zusammen für einen Tag in Wolgast.

In meiner "Günstig Tanken" App fand ich eine günstige Tankstelle in Wolgast. Allerdings hatte ich nicht auf die Lage der Tankstelle geachtet. Als wir merkten, dass wir dafür über die Brücke nach Usedom fahren mussten, war es schon zu spät, wir standen im Stau vor der Brücke. Samstag ist bei vielen Ferienquartieren Wechseltag. Es staute sich in beiden Richtungen vor der Brücke.

Wolgast liegt zum größten Teil am Westufer des Peenestroms, eines Mündungsarmes der Oder und der Peene, der die Insel Usedom vom Festland trennt. Der Ortsteil Mahlzow liegt östlich des Peenestroms auf der Insel.
Quelle: Wikipedia

Der Stau runter von Usedom begann bei der Tankstelle. So konnten wir uns nach dem Tanken leicht wieder einreihen. Auf einem Parkplatz auf der kleinen Insel vor der Stadt stellten wir unser Auto ab. Zu Fuß ging es dann hoch in die Altstadt. Vor der mächtigen Stadtkirche parkte ein sauber herausgeputzter LKW mit einem ebenso sauberen Bagger auf der Ladefläche. Beide Fahrzeuge waren mit schwarzen Trauerschleifen geschmückt. In der Kirche begann gerade ein Trauergottesdienst. Deshalb verzichteten wir auf eine Besichtigung.

Zwischen Kirche und Rathaus gibt es einen Marktplatz mit zahlreichen Geschäften und Kaffees am Rand. Wir ließen uns in einem Kaffee nieder. Die Sonne schien sehr warm, wurde aber gelegentlich von einer Wolke verdeckt.

Vom Kaffee aus war es nicht weit zu gehen zu einem indischen Restaurant am Peeneufer. Dort genossen wir wieder die Sonne und ein schmackhaftes Essen. Nahe beim Restaurant führte eine Fußgängerbrücke zurück auf die kleine Insel zu unserem Auto. Für meine Gehprobleme war das ein geeigneter kurz Stadtrundgang mit großen Pausen.

Auf dem Weg zum Supermarkt sahen wir die neuen Preise an den Tankstellen. Um 25 Cent war der Literpreis von 2,109 € auf 2.359 € erhöht worden. Eine gute Entscheidung, schon am Vormittag tanken zu fahren.

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