13.2. TAZ Artikel zu friedenspolitischen Wandel bei Die Grünen

Heute erschien in der TAZ online eine Antwort auf einen Brief zum Austritt aus der Partei Die Grünen wegen deren Wandel ihrer Positionen weg vom Pazifismus hin zum Bellizismus.

Was ist der Bellizismus? Erklärung, Bedeutung, Definition

Der Bellizismus befürwortet den Krieg und zieht ihn anderen Mitteln der Konfliktlösung vor. Er steht im direkten Gegensatz zum Pazifismus, der den Krieg grundsätzlich ablehnt. Die beiden Worte Pazifismus und Bellizismus sind Antonyme, bezeichnen also zwei direkt entgegengesetzte Haltungen. Pragmatische Politiker und Konfliktforscher lehnen beide Haltungen als übersteigert ab. Nach ihrer Auffassung sollten Staaten weder glauben, mit Krieg ihre Konflikte am effizientesten lösen zu können (Bellizismus), noch sollten sie anstreben, den Krieg um jeden Preis vermeiden zu müssen (Pazifismus).

Quelle: https://www.bedeutungonline.de

Der Brief des ex-Grünen "Aufrüsten bis zum Weltkrieg" entspricht ganz und gar meiner Einschätzung.


Besonders nachhaltig ist mir die Aussage der damaligen Außenministerin Baerbock in Erinnerung geblieben:

Baerbock: „Russland soll volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommen“

Außenministerin Baerbock lässt aber auch klar erkennen, dass es auch darum geht, Russland über Jahrzehnte derart zu schwächen, dass weitere Angriffskriege zunehmend unmöglich erscheinen. „Ich will, dass Putin nie wieder ein Angriffskrieg führt“. Putin schade mit dem Krieg seiner Bevölkerung. Auch das anstehende sechste Sanktionspaket Deutschlands werde dazu beitragen, Russland derart zu schädigen, dass „es volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommt.“

Quelle: Focus online

Baerbock über Sanktionspaket: „Das wird Russland ruinieren“

Quelle: Redaktions Netzwerk Deutschland

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