27.12. Leserbrief in der BKZ zum Ukraine Krieg

Heute veröffentlichte die Backnanger Kreiszeitung einen Leserbrief "Herr Putin, beenden sie diesen Krieg!". In der TAZ ist dazu passend ein Artikel veröffentlicht, wie die Bevölkerung in Russland indoktriniert wird. Die christliche Motivation der Verfasserin veranlasste mich zu einem Vorschlag für grenzübergreifende Friedensgebete.

Aus meiner Antwortmail:

Die russische Regierung könnte ganz einfach alle Kampfhandlungen einstellen. Doch das will sie, das will Putin ganz augenscheinlich noch nicht. Mir ist noch keine gute Idee unter die Augen gekommen, wie wir die russische Regierung dazu bewegen könnten. Da bleibt nur noch beten.

Wie wäre es mit einer grenzübergreifenden Gebetsbewegung? Wir machen regelmäßige Friedensgebete öffentlich bekannt und rufen zur Teilnahme auf. Daran schließen sich dann Menschen in Russland erst im Stillen und wenn die Bewegung groß genug ist auch öffentlich an. In Russland müssten Bischöfe, führende und bekannte Kirchenleute vorangehen.

In meinen Augen ist es auch ein Fehler, die Kontakte zu zivilgesellschaftlichen Gruppen in Russland zu unterbrechen. Das ist nur kontraproduktiv zum Frieden. Es erleichtert der russischen Regierung, ein Feindbild zu den Ländern im Westen aufzubauen:

"In einem heiligen Krieg

Doch das begann sich zu ändern. Mit Putins Machtantritt zur Jahrtausendwende stabilisierte sich die wirtschaftliche Lage, die ausufernde Kriminalität kam unter Kontrolle. Um seine Macht zu festigen, begann Putin, die Menschen mit hasserfüllten Lügen zu indoktrinieren – vermittelt durch das Fernsehen, die staatlich gelenkte Kirche, die Schulen. Über diese Kanäle wurde den Menschen weisgemacht, dass der Westen vor satanistischen, queeren Russenhassern nur so wimmele, die man in einem heiligen Krieg zu bekämpfen habe."

https://taz.de/Wie-Putin-die-Russen-indoktriniert/!6137248/


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