
7.9. Gesundheit während der Wohnwagenreise
Die Tage hatten wir spontan in einem Kaffee Halt gemacht. Manchmal vertrage ich Kaffee, wenn ich ihn woanders als zuhause trinke. Deshalb schloss ich mich Elke an und ließ mir einen Kaffee bringen. Der hat zwar sehr gut geschmeckt. Doch am Abend büßte ich diesen Genuss mit heftigen Magenschmerzen.
Beim Wein geht es mir ebenso. In Lassan gab es einen halbtrockenen Dornfelder, den ich vertrage. Elke hatte einen trockenen Dornfelder getrunken. Den vertrug ich schon nicht mehr.
An manchen Tagen meldet meine Smartwatch Herzalarm. Das bedeutet, mein Puls liegt über 110. Angezeigt werden dann werden von 130 und etwas darüber. Um sicher zu gehen, dass das keine Fehlmessungen sind, trug ich die Tage einen Brustgurt mit Pulssensor. Bei der großen Radtour nach Tütsberg blieb mein Puls die ganze Zeit im Rahmen unter 110. Selbst bei dem Spaziergang durch das Hofgut hielt sich mein Puls gut.
Heute fuhren wir wieder eine lange Tour zum Pietzmoor. Auf dem Holzsteg ging ich dann etwa 400 m ins Moor hinein. Am Ende des Rückweges schlug meine Uhr wieder Alarm. Auf der langen Rückfahrt gab es dann keinen weiteren Alarm. Radfahren mit einem eMotor fällt mir deutlich leichter als kurze Wege gehen. Auch die kurzen Spaziergänge bei einer Stadtbesichtigung sind für mich anstrengend.
Von den Übungen aus meinem ME/CFS Kurs sind nur eine Atemübung übrig geblieben. Es fehlt die Gelegenheit für Meditation, lesen in den Kurstexten oder auch weitere Übungen. Erst zuhause kann ich mit wieder Zeitfenster dafür offen halten.
Fazit: Es hat sich zwar nichts gebessert. Doch ich kann den Urlaub trotzdem genießen.





