
18.8. Vorzelt aufgebaut, Radausfahrt in nähere Umgebung
In der Nacht hat es nicht geregnet. Am Morgen weckte uns heller Sonnenschein durch die Fenster der linken Seite. Ich hatte gar nicht erwartet, dass die Sonne so weit im Osten aufgeht. Dafür scheint sie erst spät Nachmittags auf die rechte Seite des Wohnwagens mit der Tür.
Gleich nach dem Frühstück bauten wir das Sonnendach ab und das Vorzelt auf. Nach einem Jahr Pause war es wieder ein Puzzle mit den verschiedenen Teilen der Zeltstangen, bis wir alles richtig zusammengesetzt hatten. Während ich die zahlreichen Heringe einschlug, kaufte Elke im örtlichen Edeka ein. Nun steht das Vorzelt und wir haben deutlich mehr Platz im Auto und im Wohnwagen. Noch steht das Vorzelt im sommerlichen Gewand ohne Faulstreifen. Das heißt, im unteren Rand ist noch etwas Platz und Frischluft kann uns um die Beine wehen.
Mit dem Rad fuhren wir am Nachmittag zum Aussichtsturm. Schwalben haben ihn besetzt und zahlreiche Nester unters Dach gebaut. Sie reagierten auch aggressiv auf unsere Anwesenheit. Schnell machten wir ein paar Fotos und gab den Turm wieder frei. Ersatzweise wollte ich Elke noch zu einem Vogelschutzgebiet führen. Dazu fuhren wir zurück zur Stadt und durchquerten verschiedene Viertel. Es gibt Villenviertel aber auch Straßen mit vierstöckigen Mietshäusern. Doch das Vogelschutzgebiet liegt weiter außerhalb als ich es in Erinnerung hatten. Deshalb kehrten wir vorzeitig um. Meine Beinmuskeln hatten ihre Belastungsgrenze erreicht.
Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der Stadtkirche und den Resten der Stadtmauer vorbei.
Am Vormittag waren einige Nachbarn abgereist. Am Nachmittag trafen neue Nachbarn ein. In unserer Nachbarschaft steht jetzt ein weiterer Eriba Wohnwagen. Die Besitzer haben ihm neue Farben gegeben.
Dienstags ist das Platzrestaurant geschlossen. Zwei Radwanderer suchten noch was zu essen. Doch weit und breit gibt es keine andere Möglichkeit sich zu verköstigen. Sie mussten mit Fischbrötchen vorliebnehmen.
In der Nacht sank die Temperatur außen auf 12° C, im Wohnwagen auf 18°. Tagsüber stieg sie dann bis auf 25° C an. Doch es weht ein frischer Wind. An schwimmen ist nicht zu denken. Zumal die Badestelle etwa 7 Minuten Fußweg entfernt liegt. Mit dem Rad ist sie nicht zu erreichen. Am Nachmittag scheint die Sonne durch die Fenster des Vorzelts und wärmt es gut auf.
Am späten Abend spielten wir Backgammon noch im Vorzelt. Doch nach dem Sonnenuntergang wurde es ungemütlich kühl. Selbst im Wohnwagen schalteten wir kurz die Heizung an, damit die Kälte wieder aus unseren Gliedern weicht.




