16.8. Endlich Abkühlung

In der Nacht auf Sonntag gab es Gewitter mit heftigem Donner aber wenig Regen. Am Vormittag versuchten wir mit dem Rad ein Vogelschutzgebiet am See zu erreichen. Spontan besuchten wir den Nachbarort Schartau. Am Abend gönnten wir uns zum Abschied ein Essen beim Argentinier.

Nach einem gemütlichen, wenn auch kühlen Sonntagsfrühstück zogen wir uns wegen der Frische draußen in den Wohnwagen zurück. Statt auf Sonne zu warten hatten wir die Idee, den kühlen Morgen für eine Radausfahrt zu nutzen. Zum geplanten Ziel, einem Vogelschutzgebiet am westlichen Ende des Sees fanden wir keinen Weg. Ein alter Kanal trennte uns von dem Gebiet.

Kurzentschlossen wählten wir als neues Ziel die Fähre über die Elbe bei Schartau. Doch die Straße führte nicht direkt an die Elbe, sondern schräg zur Elbe nach Rogätz. Der Weg war uns zu weit. Wir schauten uns noch in Schwartau um, fanden eine Raststelle für Radwanderer, eine Telefonzelle zum Büchertausch, die alte Kirche und ein Ortsbild prägendes Gebäude. Es gab noch zahlreiche landwirtschaftliche Gebäude im Ort.

Den Nachmittag verbrachten wir am Wohnwagen und bereiteten unsere Weiterreise vor. Zum Ausklang wollten wir in einem Restaurant essen gehen. Zuvor tankte ich noch für 100 € Diesel (2,289 €/l). Dazu musste ich durch die Stadt bis ans andere Ende fahren. Zurück dann noch einmal denselben Weg durch die Stadt. Doch an einer Kreuzung verpasste ich die Abbiegespur und fuhr eine erste Runde durch die Innenstadt. Unser bevorzugtes Restaurant hatte um 18:00 Uhr leider keinen freien Tisch mehr. Wir kurvten wieder durch die Innenstadt zum Restaurant zweiter Wahl. Das war wegen Urlaub geschlossen. Also noch eine Runde durch die Innenstadt zum dritten Restaurant. Dort gab es noch einen freien Tisch für uns. Das Abendessen war gerettet. Wir konnten sogar auf der geschützten Außenterrasse sitzen. Wir wurden gut bedient und auch das Essen schmeckte uns.

Bei der Rückkehr luden wir schon einmal unsere Räder auf den Fahrradträger. Den Kennzeichen- und Lichterträger am Fahrradträger musste ich entfernen. Bei einer engen Wende waren beide Plastikbänder vom Druck der Bugradkurbel gegen den Träger gerissen. Da im Kofferraum des Berlingo noch genügend Platz ist, verstaute ich den Kennzeichenträger nun dort. Damit ist die Gefahr, dass er wieder in einer engen Kurve beschädigt wird, gebannt. Wenn ich ihn dann doch einmal benötige, lässt er sich auch mit frei kurzen Spanngurten anbringen.

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