17.9. Wieder zurück in Althütte

Wir sind jetzt schon einen Tag zurück in Althütte. Unterm Strich hatten wir eine gute Rückfahrt und viel Glück mit dem Wetter.

Montag

Die Nacht über ist es trocken geblieben. Ohne Vorzelt oder Sonnendach steht unser Außentisch vor der Abreise eine Nacht im Freien. Nach einem gemütlichen Frühstück packten wir unsere restlichen Sachen zusammen und hängten den Wohnwagen an. Diesmal ohne verkanntetes Bugrad. Die Stromrechnung mussten wir noch bezahlen, dann ging es los. Obwohl wir gut vorbereitet hatten, war es schon wieder fast 10 Uhr, bis wir losfahren konnten.

Mit den Navis ist das so eine Qual. Diesmal wollte das Navi unbedingt umweltfreundlich parallel zur Autobahn fahren. Als uns das klar wurde, nahmen wir die nächste Auffahrt zur A7. Bei Soltau ist die Autobahn noch zweispurig und voll. Doch bald gab es drei Fahrbahnen auf denen wir bequem reisen konnten. Unterwegs gab es mal einen größeren Stau, der uns etwa 20 Minuten kostete.

Unser Ziel war ein Landgasthaus bei Fulda. Ein mir bekanntes Gasthaus hatte leider Betriebsferien. Deshalb fuhren wir dden Landgasthof Lang Zum Adler an. Entscheidend für die Wahl ist ein ausreichend großer Parkplatz und ein Abendessen und Früstück zu akzeptablen Preisen. Den Wohnwagen konnten wir gut abstellen. Beim Essen gab es keine Auswahl, Schnitzel mit Pilzen und Pommes. Das Frühstück konnten wir selber zusammenstellen bei einer kleinen aber ausreichenden Auswahl. Für das eingeschränkte Essensangebot hatten wir Verständnis. Es gab nur wenige Gäste so abseits der großen Straßen. Wir waren froh, eine für uns passende Unterkunft gefunden zu haben.

Dienstag

Leider lag das gasthaus an der Dorfstraße mit lautem Verkehr am späten Abend und am frühen Morgen. Elke wollte sich gerne Fulda ansehen. Deshalb fuhren wir ohne Wohnwagen und Fahrräder in die Stadt. Unterwegs wollte ich möglichst günstig tanken. Auf Google Maps gab es eine günstige Tankstelle nahe dem Weg zur Stadt. Doch der direkte Weg war gesperrt. Die Umleitung sehr weit. Deshalb wählten wir eine etwas teuerere Tankstelle in Fulda als nächstes Ziel. Von dort fanden wir auch gut zum Parkhaus bei der Altstadt. Wir besuchten den Dom, das alte Rathaus, die Altstadtgassen. In einem inklusiven Kaffee aßen wir zu Mittag. Danach ruhte ich im Auto aus, während Elke sich noch weiter in der Stadt umsah. Am Nachmittag suchten wir gemeinsam ein Eiskaffee auf. Meine Beinmuskeln schmerzen da schon sehr. Als letzte Station besuchten wir mit dem Auto das Kloster Frauenberg auf einem Hügel am Stadtrand. Das Flora Klostercafee war der Höhepunkt des Tages. Von dort hatte man einen guten Überblick über die Stadt und das Umland. 

Zum guten Schluss suchten wir noch ein Restaurant für unser Abendessen. Mit dem Navi fuhren wir einige Umwege durch die Stadt um wieder am Parkhaus zu landen. Im zweiten Anlauf fanden wir zwar das gesuchte Restaurant. Doch es war geschlossen wegen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter, einem Sportverein.

Also ein neues Ziel auf dem Weg zu unserem Gasthaus gesucht und gefunden, das Ristorante Pizzeria Italia Amadeo in Rothemann. Trotz Navi und genauer Ankunft am Zielort war für uns das Restaurant nicht zu entdecken. Erst der Hinweis einer Anwohnerin führte uns zu der versteckten Lage des Restaurants. Die gemeinde erlaubt es den betreibern nicht, an der Straße ein deutliches Hinweisschild aufzustellen. Es war von Einheimischen aber schon gut besucht. Für ein Restaurant auf einem kleinen Dorf hatten sie auch eine interessante Speisekarte. Es gab zum Beispiel kleine, mittlere und große Pizzen. Genau passend für unseren Hunger. Das Restaurant können wir gut weiter empfehlen.

Mittwoch

Die letzte Etappe stand an. Den Wohnwagen konnten wir noch trocken anspannen. Dann begann es zu rieseln. Das Navi führte uns zuerst in die richtige Richtung zur A7. Doch dann wollte es uns unbedingt noch nach Norden bis Fulda zurück führen. Irgendwann entschieden wir uns für eine Bundesstraße in südlicher Richtung. Dabei kamen wir an den richtigen Abzweig nach Heubach vorbei. So hatten wir noch einiges von der Landschaft im Naturpark Röhn gesehen, bevor es dann endgültig auf die Autobahn ging. Unterwegs wechselten Regen und trockene Phasen ab.

In Höhe Würzburg wollte uns das Navi auf einer Bundesstraße durch die Stadt leiten. Die Kugelfuhr kannte ich schon. Deshalb fuhren wir auf der A7 bis zur A3 weiter, dann nach Norden bis zur A81 und diese dann in Richtung Schwäbisch Hall. Wegen des vor Backnang gesperrten Autobahzubringers wäre die fahrt über Schwäbisch hall der günstigste weg für uns gewesen. Doch es gab keine Ausfahrt Schwäbisch Hall. Und das Navi wollte natürlich über Backnang führen, da es die Sperrung der Bundesstraße nicht kannte.

Alternativ blieb uns noch die Ausfahrt nach Löwenstein. Doch auch hier war die Bundesstraße gesperrt und wir mussten eine Umleitung nehmen. Auf dieser gab es dann noch eine weitere Sperrung und eine weitere Umleitung nach Wüstenrot auf schmalen Straßen hinter einem Schwerlaster durch hügelige (Weinberg-)Landschaft. Insgesamt haben uns diese Umleitungen noch einmal eine Stunde Zeit und Nerven gekostet. Um 1 Uhr waren wir dann endlich wieder zu Hause.

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