11.9. Einige Ausflüge, Vorbereitungen für die Rückreise

In den letzten Tagen waren wir viel unterwegs. Mal sehen, was ich alles noch zusammenbringe. Letzte Nacht war sehr kühl.

Freitag

In der Nacht hat es bei klarem Himmel sehr stark abgekühlt, 5° C im Vorzelt. Am frühen Morgen schaltete ich deshalb schon die Heizung ein.

Elke hatte die Idee, die Fahrräder aufs Auto zu laden und zum Camp Reinselen zu fahren. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne der Engländer und Kanadier ist heute eine Naturschlutzfläche vor allem für Bodenbrüter eingerichtet worden. Am Rand gibt es ein Hotel und ein Kletterpark. Unser Ziel war der Parcours Camp Reinselen

Das Camp Reinsehlen bei Schneverdingen blickt auf eine lange und sehr wechselhafte Vergangenheit als Militärflugplatz, Flüchtlingslager und Truppenübungsgelände zurück. Heute überrascht es als größte zusammenhängende Sandmagerrasenfläche Niedersachsens mit Biotopen und Heidschnuckenherde.

Hier noch die ausführliche Beschreibung bei Wikipedia.

Am Nachmittag genoss die Sonne und die angenehme Luft am Wohnwagen, während ich noch einen kleinen Ausflug mit dem Rad unternahm. Als Erstes kam ich an einem besonderen Kreuz vorbei. An den Heidelbeersträuchern hingen dort noch Früchte. Dann erreichte ich einen "Sandfang" in der Böhme. Später erreichte ich noch nette Ferienwohnungen und einen öffentlichen Park mit einem größeren Teich. Eine nette, naturnahe Umgebung am Stadtrand von Soltau.

Am Abend noch einmal im Vorzelt gegrillt.

Donnerstag

Unfreundliches Wetter. Wir sind trotzdem gut ausgerüstet mit den Rädern losgefahren. Ziel war die Hügelgräberheide bei Langeloh. (Bei Wikipedia Hügelgräberheide bei Langeloh.) In der Hoffnung, Hinweisschilder auf Hügelgräber zu finden fuhren wir dem Navi folgend auf verschiedenen Wegen Richtung Naviziel. Auf dem ersten Weg standen wir irgendwann vor einem Gatter, Weiterfahrt untersagt, wertvolle Tiere. Während eines Regenschauers fanden wir Schutz in einer Bushaltestelle. Auch zwei andere Wege führten uns nicht zum Ziel. Es gab keine Hinweisschilder auf die Heide oder auf die Hügelgräber. Wir hatten zwar viel Landschaft gesehen, erfahren. Doch mit der Zeit wird es eintöning. Große Maisfelder wechseln mit großen Kartoffelfeldern ab. Dazwischen gibt es noch Grünland. Natürlich auch Wald und Heide. Heide ist hier im Norden eigentlich das Wort für Wald.

Am Abend dann im Vorzelt gegrillt.

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