
13.2. Rückschlag
Nachdem in der letzten Woche mein Stuhl eines Morgens schwarz war, bekam ich es mit der Angst zu tun. Fester schwarzer Stuhl deutet auf Blutung im Magen hin. Um diese Blutung ausheilen zu lassen, verdoppelte ich die Einnahme des Säureblockers Pantoprazol von 20 mg vor dem Mittagsessen auf je 20 mg vor dem Frühstück und vor dem Abendessen. Nach drei Tagen legte sich das ständige Aufstoßen. Leider war ich ungeduldig und wurde übermütig. Ich testete einen Schluck Bohnenkaffee im Getreidekaffee. Der Test endete negative, das ständige Aufstoßen kehrte zurück.
Zugleich wechselte das Wetter wieder zu häufigen Tiefdruckfronten. Meine Leistungsfähigkeit ist stark reduziert, meine Schmerzen verstärken und verbreiten sich im ganzen Körper. Angefangen beim linken kleinen Zeh, über die Versen und die Waden bis hinauf zum Bauchnabel. Kopfschmerzen und Druckschmerzen unter der Brille kommen hinzu. Selbst das Erinnern und Denken sind negativ beeinflusst, Wortfindungsstörungen eingeschlossen. Deshalb bestimmte ich mal wieder meinen Bell-Core. Über die letzten Wochen ist er von 45 auf 40 gesunken.
Rückblick:
Seit einigen Tagen meide ich auch Bohnenkaffee, weil mein Magen immer empfindlicher darauf reagiert hatte. Zuletzt reagierte mein Magen auch auf stark verdünnten Bohnenkaffee. Mein Hauptgetränk ist Getreidekaffee. Gerne möchte ich auch dünnen Bohnenkaffee schwarz trinken. Doch weil mein Magen darauf stark reagierte, gab ich in den letzten Wochen nur noch gelegentlich einen Schluck Bohnenkaffee meinem Getreidekaffee hinzu. Der Bohnenkaffee Geschmack reichte mir schon für mein Bedürfnis, die Mischung war lecker. Doch zuletzt gefiel sie meinem Magen auch nicht mehr.
Mir wurde schon letztes Jahr im Januar eine chronische Magenentzündung diagnostiziert. Deshalb nehme ich regelmäßig einen Säureblocker ein. Damals war heftiges Sodbrennen mein ständiges Problem. Die Diagnose chronische Magenentzündung bestand schon länger. Doch sie wurde mir nicht so kommuniziert, dass ich sie auch kannte. Damals plagten mich dann auch so heftige Bauchkoliken, dass ich mehrmals mich ins Krankenhaus bringen ließ. Seit mir die Diagnose bekannt ist, konnte ich das Sodbrennen und die Bauchkoliken vermeiden. Selten Alkohol, wenig Kaffee und regelmäßige Tabletteneinnahme halfen. Zuletzt plagte mich nur Magengrimmen und ständiges Aufstoßen, wenn mal wieder ein zu saurer Wein oder eine Tasse dünnen Bohnenkaffees nicht vertragen wurden. Am Ende vertrug ich in diesem Sinne nur noch verdünnten Kaffee.





