
5. Mai Viel gesehen, viel erlebt
Was haben wir alles gesehen und unternommen?
Zuerst fallen mir die Temperaturen ein. Ohne Heizung hatten wir am Sonntag- und Montagmorgen 14° und 13° im Wohnwagen. Ich bin früh, gegen 6 Uhr aufgewacht und zum Duschen gegangen. Inzwischen konnte die Heizung den Wohnwagen aufwärmen. Elke schlief da noch.
Am Sonntag, dem 3. Mai fuhren wir morgens mit dem Rad zur Donau. Der Weg führte zwischen wieder rekultivierten Baggerlöchern zu einer Brücke über die Donau. Am gegenüberliegenden Ufer war eine Kirche, St. Felizitas, auf einem Hügel zu sehen. Die wollen wir demnächst mal anfahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem kleinen Flugplatz vorbei. Dort gibt es ein gut bewertetes Restaurant Chegusto.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Auto nach Rain auf die andere Seite des Lechs. Eigentlich hatte ich Elke die Stadtführung um 14 Uhr schmackhaft gemacht. Doch wir waren zu KO, um gleich nach dem Essen dorthin zu fahren. Außerdem war es inzwischen sehr warm geworden, 29° in der Sonne. Die Altstadt bestand aus einer superbreiten Straße mit großen alten Bürgerhäusern, ohne mittelalterlichen Altstadtflair. In der Kirche hatte gerade Kinderkommunion stattgefunden. Auf einem Tisch waren die Vornamen der Kinder auf je einem Fisch dargestellt. Danach entdeckten wir den Stadtpark mit sehr vielen Freizeitangeboten. Am Abend fuhren wir dann noch einmal mit dem Auto gerade um die Ecke nach Flein zur Gastronomie Guava. Nach der Beschreibung auf der Homepage hatten wir ein sehr gutes Restaurant erwartet. Doch es war nur eine einfache Gastronomie in einer ehemaligen Scheune. Es gab nur eine kleine Auswahl an Essen. Doch wir konnten gut essen und einen guten Wein trinken.
Am Montag, dem 4. Mai fuhren wir vormittags mit den Rädern zum Lech. Diesmal etwas weiter flussaufwärts zum Wasserkraftwerk Oberpeiching. Eine gut zu fahrende Schotterstraße führte uns zu einem weiteren Wasserkraftwerk. Es gab auch eine interessante Fischtreppe zu sehen. Zurück fuhren wir am Flussufer entlang flussabwärts. Unterwegs sahen wir einen recht großen Baum, der von Bibern rundherum abgenagt war aber noch voll mit grünem Laub dastand. Elkes Freundin Rose traf kurz vor 14 Uhr mit ihrem Camper ein. Nach einer ausführlichen Kaffeepause wollte sie noch eine Runde Rad fahren. Wir fuhren zu einem Badesee in der Nähe, wo beide sich mit den Füßen ins Wasser trauten. Zum Abendessen fuhren wir mit dem Auto zum Inder in Donauwörth zu Yogi's Restaurant. Für Rose und Elke ging es um die Erinnerung an den gemeinsamen Urlaub in Indien vor fast 40 Jahren. Das Essen dort schmeckte uns sehr gut.
Am Dienstag, dem 5. Mai fuhren wir Vormittags mit den Rädern wieder zum Wasserkraftwerk Oberpeiching am Lech. Diesmal nur in der entgegensetzten Richtung. Nachdem Rose auf dem Handy eine Karte zeigte, nach der wir mit dem Rad den Fluss überqueren konnten, schauten wir uns dies genauer an. Als Fußgänger kann man an den Wasserkraftwerken tatsächlich den Fluss queren. Doch im Maschinenhaus sind dafür eine steile Treppe und enge Abzweigungen in den Gängen zu bewältigen. Für schwere Fahrräder dürfte das eine Tortur sein. Wir verzichteten deshalb auf die Überquerung und machten uns auf den Rückweg. Beim Dorfladen Oberndorf (die eigentliche Homepage ist gerade nicht erreichbar) legten wir eine Pause bei Kaffee und Kuchen ein. Außerdem konnten dort die nötigen Zutaten für einen Grillabend gekauft werden. Der Dorfladen ist ökologisch ausgerichtet und bietet sogar Oliven von unseren Bekannten auf der Mani an.
Zum Abend setzte Regen ein. Ich baute unser Tarp als zusätzlichen Regenschutz auf. Doch bis wir dann bereit waren, war der Regen schon wieder vorüber. danach kühlte es aber soweit ab, dass wir jetzt die Heizung im Wohnwagen angeworfen haben.



