
29.6. BI Ochsenhau: Was im Ochsenhau wirklich geschützt ist
Windkraftgegner mischen gerne richtige Argumente mit falschen Schlussfolgerungen. Hier ein paar Beispiele.
Gleich zu Anfang heißt es: "Warum ein Wald mehr ist als Bäume". "Der Ochsenhau ist für Althütte nicht irgendein Stück Forst." Doch, dieser Wald ist ein Forst in dem Holz gezüchtet und geerntet wird. Wälder gibt es bei uns in Kaisersbach beim Steinhäusle und bei Schmalenberg zu besichtigen. Im Ochsenhau beim Wandparkplatz zwischen Fratzenwiesenhof und Rotemad ist eine größere Fläche schon ganz abgestorben. Im Waldzustandsbericht der Bundesregierung heißt es: Nur noch 21 % der untersuchten Bäume in unseren Wäldern sind ohne Kronenschaden.
Die BI fragt: "Und was macht die Rodung mit dem Wasserhaushalt?" Und etwas weiter heißt es: "Forstfachleute weisen darauf hin: Ein aufgerissenes Kronendach verändert dieses Mikroklima." Nur sind die Kronendächer schon zu 79 % gelichtet (siehe oben). Das ist aber keine Entschuldigung um noch mehr Löcher hinein zu reißen. Doch wie lässt sich dieses Waldsterben noch verhindern? Die schweren Geräte für die Baumernte verdichten schon heute den Waldboden großflächig. Die dadurch verdichtete Fläche ist größer als alle Straßen zusammen. Wie wäre es, wenn sich die BI zusammen mit NABU und BUND für eine ökologische Bewirtschaftung des Ochsenhaus einsetzt? Dann könnte der Wasserhaushalt im Gebiet stabilisiert werden.
Mehr dazu in der BUND Broschüre Windenergie im Wald.




