28.10. WKZ Artikel zum Windpark Hörnle

Den Artikel zum Windpark Hörnle vom 21.10. entdeckte ich erst heute: "Windpark Hörnle unrentabel? Windkraftgegner wittern Morgenluft". Interessant zu lesen sind die aktuellen Zahlen zur Einspeisevergütung für Windstrom.

Der Schlusssatz unter dem Artikel gefällt mir besonders: "Während die Stadtwerke und ihre Partner gezwungen sind, die Füße still zu halten, mindestens ein Jahr lang noch, machen die Gegner des Windparks mobil." Dieser Satz entspricht ganz meinem Eindruck. Windkraftgegner verbreiten ihre Halb- und Fastwahrheiten mit großem Aufwand. Die Vorteile von Windparks hier bei uns im Kreis dagegen finden kaum Verbreitung. Woher nehmen die Windkraftgegner wohl all die Ressourcen für die Verdummung der Bürger?

In Winnenden, Backnang und Ellwangen ist man weiter zuversichtlich

Die Projektpartner in Winnenden, Backnang und Ellwangen, wo die Firma Uhl sitzt, gehen laut Jochen Mulfinger davon aus, dass dieses Sondervolumen kommt und die Flaute im Süden „eine vorübergehende Erscheinung“ war. Alternativ sei auch denkbar, den aus Windenergie erzeugten Strom dereinst „gezielt an einen bestimmten Abnehmer“ zu liefern. Bei dieser Direktvermarktung wären die Windparkbetreiber gar nicht auf eine Einspeisevergütung angewiesen. So oder so ist Mulfinger überzeugt: Es brauche „dezentrale, nicht an irgendwelche Lieferanten gebundene Energieerzeugungssysteme“. Das sorge für Stabilität und Unabhängigkeit.

Und etwas weiter unten heißt es:

Die Einspeisevergütungen sind drastisch gesunken

Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor sind die stark gesunkenen Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der durchschnittliche Zuschlagswert ist seit November 2025 von 6,06 Cent auf 4,79 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Noch im August 2024 lag er bei 7,33 Cent pro Kilowattstunde. Das liegt daran, dass die Ausschreibungen der Bundesnetzagentur maßlos überzeichnet sind. Günstigere Projekte in Gegenden mit mehr Wind und höheren Erträgen erhalten den Zuschlag. Insbesondere teurere Projekte in windärmeren Gebieten gehen leer aus. Das hemmt den Ausbau von Windkraft in Süddeutschland.

Hier der Link zum vollständigen Artikel als pdf-Datei.

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